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Melden Sie sich bei der angegebenen Stelle, wenn Sie eine förderungswürdige Initiative planen und teilen Sie den Aufruf gerne!

Pressemitteilung der Interreg Euregio Maas-Rhein:

Interreg Euregio Maas-Rhein startet COVID-19 Projektaufruf und stellt dafür € 4,1 Millionen aus EFRE-Mitteln zur Verfügung!

Interreg A, das grenzüberschreitende Förderprogramm der Europäischen Union, wird im Programmgebiet von 13 kooperierenden regionalen Partnern gestaltet. Aufgrund der anhaltenden COVID-19-Krise startet Interreg Euregio Maas-Rhein einen besonderen Projektaufruf. Dieser Aufruf ist offen für Initiativen zur Verbesserung der Krisenfähigkeit im Zusammenhang mit dem Ausbruch von COVID-19 in den Bereichen Gesundheit, öffentliche- und Sicherheitsdienste, öffentliche Verwaltung und Sozialdienste.

EU-Mittel im Umfang von 96 Millionen Euro

Das Programm Interreg V-A EMR 2014-2020 verfügt über EFRE-Mittel im Umfang von 96 Millionen Euro, die Projekten in der Region zu Gute kommen sollen. Das Ziel liegt darin, die Kraft und das Potenzial der Region über Grenzen hinweg zu stärken. Dementsprechend sollen die zur Förderung ausgewählten Projekte aktiv Engpässe und praktische Hemmnisse angehen und beseitigen, um das Potenzial des Programmgebiets Interreg EMR zu stärken. Interreg V-A EMR finanziert grenzüberschreitende Projekte mit finanziellen Mitteln aus dem EFRE und aus den Regionen, ergänzt mit Eigenmitteln der Projektpartner selbst.

 

Aufruf

Angesichts des dringenden Bedarfs an Unterstützung ist dieser Sonderaufruf COVID-19 vom 26. Mai bis 8. Juni 2020 offen. Für diesen Aufruf stellt das Programm eine hohe Förderquote von 90% EFRE zur Verfügung. Dafür müssen Projekte lediglich ein vereinfachtes Antragsformular einreichen. Für diesen Aufruf wurde ein Budget von 4.163.850 EUR zur Verfügung gestellt.

Alle Dokumente, einschließlich des offiziellen Aufrufschemas (‘Nähere Förderregeln’), können von der Programm-Website https://www.interregemr.eu heruntergeladen werden.

In Rheinland-Pfalz gehören die Landkreise Vulkaneifel und Eifelkreis Bitburg-Prüm direkt zum förderfähigen Gebiet, aber auch relevante Institutionen aus anderen Landesteilen können gefördert werden, wenn ihre Teilnahme einen Mehrwert für das Programm darstellt. Der Kooperationsraum erstreckt sich außerdem über die Region Aachen, Ostbelgien, die belgischen Provinzen Lüttich und Hasselt, die niederländische Provinz Süd-Limburg (Maastricht).