In den vergangenen Tagen gab es verschiedene Meldungen, in denen behauptet wurde, dass ab 2021 Kunstrasenplätze bzw. das Plastikgranulat seitens der EU-Kommission verboten würde. Die Europäische Kommission hat hierzu klargestellt, dass ein Verbot von Kunstrasenplätzen allgemein nicht zur Debatte steht. Bezüglich des Plastikgranulats ist noch keine Entscheidung gefallen. Die Europäische Chemieagentur hält aktuell hierzu öffentliche Konsultationen ab, um zu prüfen, welche Quellen von Mikroplastik sich reduzieren ließen.

Hierzu erklärt der Europaabgeordnete Ralf Seekatz:

Natürlich ist es sinnvoll, Mikroplastik zu reduzieren. Jedoch darf dies natürlich nicht zu Lasten unserer Vereine passieren. Wir haben gerade in Rheinland-Pfalz viele Vereine, die mit erheblichem Aufwand und in Eigenleistung Kunstrasenplätze erstellt haben. Daher muss es angemessene Übergangszeiten geben. Mögliche finanzielle Lasten müssten dann durch ein entsprechendes Förderprogramm durch die Kommissionen abgefedert werden, so Seekatz abschließend.